Industry Research Group „Polymer Recycling“ erarbeitet Konzepte zur Kreislaufwirtschaft

04.10.2018
IRG "Polymer Recycling" Urheberrecht: © ITA

Zehn Unternehmen aus sieben Ländern mit einem Ziel: 100 % aller Textilabfälle recyceln, 

 

Am 2. Oktober 2018 haben sich zwanzig Teilnehmer aus der Textilindustrie zu der Informationsveranstaltung und dem Kickoff-Meeting der Industry Research Group „Polymer Recycling“ am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University, kurz ITA, in Aachen eingefunden.

Im Rahmen der Industry Research Group, IRG, wird in einem Konsortium aus Unternehmen entlang der textilen Wertschöpfungskette und dem ITA anwendungsnahe und industriell ausgerichtete Grundlagenforschung betrieben. Dabei werden systematisch technologische, wirtschaftliche und strategische Lösungen zu relevanten Fragestellungen erarbeitet.

Die Zielgruppe der IRG „Polymer Recycling“ besteht aus Firmen, die sich mit dem Thema Recycling in der Textilindustrie befassen – vom Anlagenbauer über Material-, Faser- und Textilhersteller bis hin zu Produzenten von Endprodukten und Aufbereitern. Die Vision des Konsortiums ist es, 100 % aller Textilabfälle zu recyceln. Kurzfristig werden dazu relevante Materialströme in der Textilindustrie hinsichtlich der Wiederverwertung analysiert und darauf basierend ein Konzept zur Detektion und Trennung unterschiedlicher Fasermaterialien erarbeitet. Mittelfristig wird eine Anlagentechnik entwickelt, die die industriellen Anforderungen zur Aufbereitung von textilen Abfällen erfüllt. So sollen langfristig durch Anwendung eines chemischen Recyclings Textilabfälle auch aus Mischfasern wie zum Beispiel Baumwolle und Polyester recycelt und zu hochqualitativen Garnen extrudiert werden.

Aktuelle Partner der IRG „Polymer Recycling“ sind:

  • Technip Zimmer GmbH, Frankfurt
  • Wellmann International Ltd., Mullagh, Republic of Ireland
  • Oerlikon Textile GmbH & Co. KG, Remscheid
  • Reliance Industries Ltd., Rasayani, Indien
  • Decathlon, Lille, Frankreich

Die Teilnahme weiterer Unternehmen, die sich gemeinsam mit dem Konsortium dem Ziel eines „closed-loop“ annehmen wollen, ist erwünscht. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt zu auf. Weitere Informationen finden Sie hier .

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