BMBF-Förderprogramm „Technik zum Menschen bringen“ – Abschlusskonferenz „Interdisziplinärer Kompetenzaufbau“ in Aachen

27.09.2019
V.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Klaus Henning, Dr. Arne Berger, Dr. Alexander Dix, Dr.-Ing. Dr. rer. medic. Alexander Mertens, Dr. Corinna Faust-Christmann und Moderator Dr.-Ing. Bernhard Schmenk diskutieren die Auswirkungen der Forschungsergebnisse der Nachwuc Urheberrecht: Quelle: ITA

Acht Gruppen von Nachwuchsforscherinnen und -forschern präsentierten die Ergebnisse ihrer Projekte aus dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion am 26. September 2019 im Digital Capability Center Aachen. 

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte ab dem Jahr 2014 acht junge Forschungsteams bei der menschenzentrierten Entwicklung von fachübergreifenden technischen Lösungen, die Mensch-Technik-Interaktion als alltägliches Ereignis im Beruf oder Privatleben unter Berücksichtigung des soziodemografischen Wandels zukünftig vereinfachen sollen. Zugleich gab das Förderprogramm jungen Forscherinnen und Forschern neue Möglichkeiten, sich durch die Projekte weiterzuentwickeln und im Feld der Wissenschaft zu etablieren, indem über fünf Jahre Fördermittel von insgesamt etwa 22 Mio. Euro bereitgestellt wurden.

Die Nachwuchsforschergruppe SozioTex, an der das ITA beteiligt ist, entwickelt im Rahmen dieses Förderprogramms eine Methodik zur partizipativen Gestaltung eines Assistenzsystems in der Textilbranche. Dieses Assistenzsystem unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Arbeiten im Textilbereich direkt an der Webmaschine umzusetzen. Frau Dr. Andrea Altepost, stellvertretende Leiterin von SozioTex (ITA), zeigte in ihrer Präsentation anschaulich, dass Partizipation eine Schlüsselrolle in den Nachwuchsforschergruppen und insbesondere SozioTex spielt, welche den Blick für die Forschungsziele schärft und allen Beteiligten Gestaltungsmöglichkeiten im gesamten Forschungsprozess bietet.

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